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pic_philm_by_frank_schemmann

PHILM

PHILM

Philipp Gropper – tenor sax
Elias Stemeseder – piano/synths
Robert Landfermann – bass
Oliver Steidle – drums

Saxophonist Philipp Gropper und seine Band Philm treten gar nicht erst den Versuch an, ihren gemeinsamen Nenner zu definieren. Sie breiten die Arme aus und ermessen über ihre Unterschiede den größtmöglichen Raum, den sie gemeinsam erobern können. Und sei es – wie auf dem neuen Album „Sun Ship“ – der Weltraum. Vom ersten Ton an ist der Sound sehr kompakt, Turbulenzen inbegriffen. Die Schubkraft ist unglaublich. Philm gibt uns zurück, was wir im Jazz der 1960er-Jahre erfahren haben, als es noch in jedem einzelnen Ton um alles ging. Gerade so, als müsste das Schiff, sollte die Band auch nur einen einzigen Moment in ihrem gemeinsamen Ringen um Schub nachlassen, auf dem Boden der tristen Realität zerschellen. Jazz thing zählt „Sun Ship“ zu den „Top Ten Recordings 2017“. Also auf zu den Sternen … Guten Flug!

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Clang Sayne

Clang Sayne

Laura Hyland – voice/guita
Judith Ring – voice/cello
Matthew Jacobson – drums
Carolyn Goodwin – bass

„Die hypnotische, hymnische Natur dieser Lieder weckt das Verlangen, all ihre Geheimnisse zu erkunden,“ schwärmt die Irish Times. Die Künstlerin und Komponistin Laura Hyland leitet dieses experimentelle Folk-Quartett, das zwischen Liedform und Klangimprovisation Neuland beschreitet. Erinnerungen an Joni Mitchell, Kate Bush und Bjørk werden wach. Hyland singt und spielt Gitarre, während auch Schlagzeuger Matthew Jacobson, Holzbläserin Carolyn Goodwin und Cellistin Judith Ring ihren Gesang beisteuern. Seit ihrem 2017 veröffentlichten und vielgepriesenen Album „The Round Soul of the World“ haben Clang Sayne weithin gespielt und sich in der irischen Musikszene einen Namen gemacht. Auch die BBC stellte sie ausführlich vor. Derzeit arbeiten sie an einem neuen Werk, das 2019 erscheinen soll.

gilmore
virelles

Marcus Gilmore &
David Virelles

Marcus Gilmore &
David Virelles

Marcus Gilmore – drums
David Virelles – piano

Marcus Gilmore bekam sein erstes Schlagzeug von einer Legende des Jazz – seinem Großvater Roy Haynes. Mittlerweile gilt er selbst als einer der wichtigsten zeitgenössischen Drummer. Er hat mit Steve Coleman, Chick Corea und Branford Marsalis gespielt, und die New York Times ist begeistert: „Er findet ganz neue Sichtweisen auf das Schlagzeug – und auf den Jazz.“ Seine Freundschaft mit dem kubanischen Pianisten David Virelles hat schon oft gemeinsame Projekte beflügelt. Virelles gilt als Erneuerer des Latin-Jazz und verbindet mühelos Genres und Generationen der Musikgeschichte – mit „Frechheit, Soul und Tradition“, meint Downbeat. Auch er hat mit allen Großen der New Yorker Szene gespielt. Doch gerade im Duo finden diese zwei führenden Musiker ihrer Generation ihren vielleicht stärksten Ausdruck.

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Leif Berger Sextett

Leif Berger Sextett

Moritz Wesp – trombone
Fabian Dudek – alto saxophone
Felix Hauptmann – piano
Yannis Anft – synths
David Helm – bass
Leif Berger – drums

Der Schlagzeuger Leif Berger, geboren 1995, ist aktives Mitglied der Kölner Jazz-Szene und hat mit hiesigen Koryphäen wie Tobias Hoffmann, Jonas Burgwinkel und Robert Landfermann gespielt. Sein musikalisches Schaffen begründet er auf zwei Fixpunkten: seinem Instrument und der Komposition. Auf dem diesjährigen KLAENG-Festival stellt er aktuelle Werke in der fulminanten Besetzung eines Sextetts vor. Einige stammen von seinem diesjährigen, zeitgemäß auf bandcamp.com veröffentlichten Album „Leif Berger Solo Mixtape“. Doch auch weitere brandneue Stücke wird das Sextett, das aus engen Vertrauten besteht, präsentieren. Es spielen: Fabian Dudek am Altsaxophon, Moritz Wesp an der Posaune, Yannis Anft am Synthesizer, Felix Hauptmann am Piano, David Helm am Kontrabass und natürlich Leif Berger selbst am Schlagzeug.

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Zoubek 1

Trio Kimmig-Studer-Zimmerlin mit Philip Zoubek

Trio Kimmig-Studer-Zimmerlin mit Philip Zoubek

Harald Kimmig – violin
Daniel Studer – bass
Alfred Zimmerlin – cello
Philip Zoubek – piano

Harald Kimmig an der Violine, Daniel Studer am Kontrabass und Alfred Zimmerlin am Cello: Dieses Trio schafft eine feingliedrige, aufmerksame Improvisation, die manchmal fast durchsichtig wird, aber doch stets anwesend bleibt. Das Trio hat den Sinn für den Augenblick, spielt mal zart, mal deutlich, eben noch spannend, jetzt schon wieder in sich ruhend. So schrieb auch die Jazz'n'more im Jahr 2013: „Es ist Musik aus dem vollen Hier und Jetzt, mit Sinn für Form, Dynamik und auch ein bisschen Extravaganz: ungeschriebene Partituren, die in einem interaktiven Prozess aus dem Moment heraus hörbar gemacht werden.“ Mit dem in Köln lebenden Pianisten Philipp Zoubek, einem Experten für präpariertes Klavier, wächst das Trio zu einem Quartett, das gemeinsam die Grenzen des Augenblicks auslotet.

Soweto21

Soweto Kinch

Soweto Kinch

Soweto Kinch – Sax/Vocals 
Nick Jurd – Bass 
Will Glaser – Drums

Soweto Kinch ist ein britischer Saxofonist, MC und Komponist, der sich darauf spezialisiert hat, Jazz, Rap und Spoken Word zu seinem höchst eigenen, weltweit einmaligen Stil zusammenzuführen. Er hat viele wichtige Preise gewonnen, darunter den Montreux Jazz Festival Award, und war mit seiner wöchentlichen Radiosendung in der BBC für den begehrten Mercury Award nominiert. Über die Jahre ist er zum Botschafter der Urban Culture und des britischen Jazz geworden, hat große Festivals kuratiert und hochgelobtes Musiktheater produziert. Zurzeit spielt Soweto Kinch – im Trio mit Schlagzeug und Bass – glühend heißen Hard Bop mit rasendem Freestyle-Rap und einer Show, die die Decke von der Halle hebt. Dazu schreibt der Telegraph: „Eine erstaunliche Darbietung sprachlicher und musikalischer Virtuosität.“

Buoyancy Band by Bartek Barczyk

Pablo Held’s Buoyancy Band

Pablo Held’s Buoyancy Band

Pablo Held – piano
Percy Pursglove – trumpet
Kit Downes – organ
Sean Carpio – drums

Der Kölner Pianist Pablo Held ist ein reifer, feinfühliger Künstler und seit vielen Jahren als Solist und Bandleader eine feste Größe im internationalen Konzertbetrieb. Sein Trio zählt zu den lebendigsten und bedeutendsten Formationen im europäischen Jazz, gerne auch mal in Kombination mit spannenden Gästen wie John Scofield, Chris Potter oder Dave Liebman. In seinem Quartett vereint er einige der einflussreichsten Stimmen des europäischen Jazz: Trompeter Percy Pursglove, Organist Kit Downes und Sean Carpio am Schlagzeug. Er selbst tritt dabei als Erzähler auf, malt Traumbilder, spielt Eigenkompositionen und ureigene Versionen seiner Lieblingsstücke. Die Expressivität des Jazz vereint er mit der Klangkultur der europäischen Klassik und anderen Musikrichtungen, gleich welcher Herkunft. Alles wirkt intensiv, weil alles, was Pablo Held hört, assimiliert und verwandelt wird. Seine Kunst bereichert durch Schönheit und Wahrheit. Sein Geheimnis: Er spielt selbstvergessen und weiß zugleich, was er tut.

SkyllaCollage by Kate Stanworth – Adrian Pallant

Ruth Goller’s SKYLLA

Ruth Goller's SKYLLA

Ruth Goller – electric bass/voice
Lauren Kinsella – voice
Alice Grant – voice

„Skylla“ ist das Solo-Projekt der Komponistin und Bassistin Ruth Goller, die es seinerzeit aus den Dolomiten nach England zog. Goller spielt Bass bei „Acoustic Ladyland“ und für Rokia Traoré, hat sich aber für dieses Projekt mit den herausragenden englischen Sängerinnen Lauren Kinsella und Alice Grant zusammengetan. Ihre Inspiration stammt aus den verschiedensten Quellen – von osteuropäischer Volksmusik über Free Jazz bis hin zu James Joyce. In dessen Jahrhundertroman Ulysses ist ein Kapitel nach dem mythischen Seeungeheuer Skylla benannt, das einst auch Odysseus zusetzte. Die Obertöne aus Gollers Spiel glitzern unter dem entrückten und entrückenden dreistimmigen Gesang. Wie auch das Seeungeheuer ist die Musik von Skylla geheimnisvoll und bisweilen gefährlich – auf ihre ganz eigene intime Art.

SKYLLA ist das Solo-Projekt der Komponistin und Bassistin Ruth Goller, die es seinerzeit aus den Dolomiten nach England zog. Goller spielt Bass bei „Acoustic Ladyland“ und für Rokia Traoré, hat sich aber für dieses Projekt mit den herausragenden englischen Sängerinnen Lauren Kinsella und Alice Grant zusammengetan. Ihre Inspiration stammt aus den verschiedensten Quellen – von osteuropäischer Volksmusik über Free Jazz bis hin zu James Joyce. In dessen Jahrhundertroman Ulysses ist ein Kapitel nach dem mythischen Seeungeheuer Skylla benannt, das einst auch Odysseus zusetzte. Die Obertöne aus Gollers Spiel glitzern unter dem entrückten und entrückenden dreistimmigen Gesang. Wie auch das Seeungeheuer ist die Musik von Skylla geheimnisvoll und bisweilen gefährlich – auf ihre ganz eigene intime Art.

GiladHekselman _by Jose Goleman

Gilad Hekselman's  ZuperOctave feat. Aaron Parks + Kendrick Scott

Gilad Hekselman & ZuperOctave feat. Aaron Parks + Kendrick Scott

Gilad Hekselman – guitar
Aaron Parks – synths/rhodes
Kendrick Scott – drums

Der israelische Gitarrist Gilad Hekselman ist seit Jahren eine feste Größe in der New Yorker Jazzszene und hat unter vielen anderen mit Chris Potter, John Scofield und Anat Cohen gearbeitet. Sein neues Projekt ZuperOctave ist ein Trio ohne Bass. Neben der Gitarre stehen hier Synthesizer, Rhodes, Schlagzeug und Klangflächen im Mittelpunkt. Es ist ein retrofuturistischer Sound – als läge die Zukunft des Jazz schon in der Vergangenheit. Hekselman und Pianist Aaron Parks übernehmen immer wieder den Bass, doch lassen diese Stelle bisweilen auch offen. Schlagzeuger Kendrick Scott, der wie Parks lange mit Terence Blanchard sowie mit Herbie Hancock spielte, ergänzt dieses fulminante Trio. Hekselmans Leidenschaft für Melodien und Rhythmen ist dieselbe wie eh und je – und doch ist dies ein völlig neuer Sound.

Freitag, 23.11.2018

Freitag, 23.11.2018

20:00 PHILM

21:00 Clang Sayne

22:00 Marcus Gilmore & David Virelles

Samstag, 24.11.2018

Samstag, 24.11.2018

20:00 Leif Berger Sextett

21:00 Trio Kimmig-Studer-Zimmerlin
mit Philip Zoubek

22:00 Soweto Kinch

Sonntag, 25.11.2018

Sonntag, 25.11.2018

18:00 Pablo Held's Buoyancy Band

19:00 Ruth Goller SKYLLA

20:00 Gilad Hekselman & ZuperOcatave feat. Aaron Parks + Kendrick Scott

22:00 Gilad Hekselman & ZuperOcatave feat. Aaron Parks + Kendrick Scott

Tagestickets

Tagestickets

Festivalpass

Festivalpass

Abendkasse Freitag & Samstag ab 19:00
Abendkasse Sonntag ab 17:00
Einlass (FR/SA) & 17:30 (SO) 

Abendkasse Freitag & Samstag ab 19:00
Abendkasse Sonntag ab 17:00
Einlass (FR/SA) & 17:30 (SO) 

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