KLAENG-2020-Teaser-FInal
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Solo-Robert

Wie darauf antworten, wie angemessen reagieren? Robert Landfermann hat dafür so viele Möglichkeiten wie kaum ein zweiter Kontrabassist im Jazz. Obgleich: Wird es überhaupt Jazz sein? Sein Solo-Konzept ist so einfach wie schwierig: Er improvisiert ausschließlich. „Ich probiere, vorher meinen Kopf klar und leer zu bekommen, gehe dann auf die Bühne und spiele. Einen Ton nach dem anderen.“ Sich auf motorische Reflexe verlassen, bekannte Wege vermeiden, womöglich weitergehen als bisher. Landfermann: „Den Fokus zu behalten, konzentriert zu bleiben, ist schwer. Aber wenn es gelingt, wird es belohnt. Ein Risiko, aber für mich die ehrlichste Art, ein Solo-Konzert anzugehen.“

Wie darauf antworten, wie angemessen reagieren? Robert Landfermann hat dafür so viele Möglichkeiten wie kaum ein zweiter Kontrabassist im Jazz. Obgleich: Wird es überhaupt Jazz sein? Sein Solo-Konzept ist so einfach wie schwierig: Er improvisiert ausschließlich. „Ich probiere, vorher meinen Kopf klar und leer zu bekommen, gehe dann auf die Bühne und spiele. Einen Ton nach dem anderen.“ Sich auf motorische Reflexe verlassen, bekannte Wege vermeiden, womöglich weitergehen als bisher. Landfermann: „Den Fokus zu behalten, konzentriert zu bleiben, ist schwer. Aber wenn es gelingt, wird es belohnt. Ein Risiko, aber für mich die ehrlichste Art, ein Solo-Konzert anzugehen.“

Miako_Klein_p

Miako Klein verschmilzt die klanglichen Möglichkeiten ihrer Instrumente (Geige, Blockflöten, Paetzold-Bassflöte) mit dem Gebrauch sowohl von analogen als auch elektronischen Effekten. Fragile Texturen verwandeln sich in noise-artige Klangwelten, Geräuschhaftes wechselt mit Drones und minimal tonalen Passagen. Graduelle Transformationen von einem Klangmaterial ins nächste bilden einen organischen, zeitlosen Fluss. Amalgamation nennt man den chemischen Prozess des Auflösens anderer Metalle in Quecksilber - das Schaffen von Miako Klein ist dafür die kongeniale musikalische Entsprechung.

Andrea_Parkins_p

Andrea Parkins „bei der Arbeit“ zuzuschauen, ist allein schon ein Ereignis. Ihre Werke zeichnen sich durch die vielgestaltige klangliche Auseinandersetzung mit Alltagsgegenständen und -oberflächen aus, wobei sie ihm weiten Feld zwischen Komposition und Reaktion auf den Zufall alle Möglichkeiten ihrer eigens dafür entwickelten Softwareinstrumente ausreizt. Als Akkordeonistin zerlegt sie das vertraute Vokabular ihres Instruments, verbindet es mit Klavier und Keyboards, digitalem Sampling und diversen weiteren elektronischen Möglichkeiten. 

Sebastian_Gille_p2

Eine unerhörte Spannung liegt im Raum, eine Kraft, die vom Spiel dieses Saxofonisten ausgeht, von der Sorgfalt, mit der er jeden einzelnen Ton zu seinem Eigenen macht. Ein Ton, von einer geradezu hemmungslos emotionalen Intensität, in dem bei aller Wärme der Atem zu hören ist, Sensibilität und Verletzlichkeit und der Wille, Grenzen zu überschreiten – radikal und zugleich schüchtern flehend, in einer unverwechselbar eigenen Gestalt. Sebastian Gille kreiert einen Sound auf dem Saxophon von feiner Struktur, tieferen Bedeutungen und klanglicher Einzigartigkeit. Die Fachpresse bezeichnet ihn unter anderem "als einen der ausdrucksstärksten Saxophonisten unserer Zeit". Bei KLAENG 2020 ist er zum ersten Mal in seiner Karriere Solo zu erleben.

Sebastian Gille habe dem Jazz eine neue richtungsweisende Saxofonsprache hinzugefügt, begeisterte sich die Jury, die ihm den SWR Jazzpreis verlieh. Das sagt sich so leicht. Erst wenn man ihn auf der Bühne erlebt, versteht man das Lob und sucht doch immer nach den richtigen Worten für seine Saxofonsprache. Tatsächlich kreiert Gille seine eigenen Strukturen, fragile Klanggebilde, singend, mitunter klagend oder flehend, immer eindringlich und tief emotional. Unfassbar, wie er sich etwa den „Barbara Song“ von Brecht/Weill zu eigen macht! Beim KLAENG Festival ist er erstmals solo zu erleben.

Evi_Filippou_p

Die Art und Weise, wie Evi Filipppou ihre Schlag- und Effektinstrumente kombiniert, entspricht der persönlichen Handschrift einer begnadeten autoriellen Erzählerin. Sie begeistert sich gleichermaßen für zeitgenössische Musik, Jazz und griechische Folklore, ist an Pop-, Jazz- und Theaterprojekten beteiligt, spielte mit dem Bolshoi-Ballet Orchestra, dem Cyprus Symphony Orchestra und dem Orchester des Konzerthauses Berlin. Nun erzählt sie erneut im Alleingang ihre unendlichen perkussiven Geschichten mit Vibraphon, Marimbaphon, Trommeln, Gongs, Woodblocks oder einfach auch nur einem Stück Blech.

Die Art und Weise, wie Evi Filipppou ihre Schlag- und Effektinstrumente kombiniert, entspricht der persönlichen Handschrift einer begnadeten autoriellen Erzählerin. Sie begeistert sich gleichermaßen für zeitgenössische Musik, Jazz und griechische Folklore, ist an Pop-, Jazz- und Theaterprojekten beteiligt, spielte mit dem Bolshoi-Ballet Orchestra, dem Cyprus Symphony Orchestra und dem Orchester des Konzerthauses Berlin. Nun erzählt sie erneut im Alleingang ihre unendlichen perkussiven Geschichten mit Vibraphon, Marimbaphon, Trommeln, Gongs, Woodblocks oder einfach auch nur einem Stück Blech.

Frederik_Koester_p

Schon immer gehörten überraschende Perspektivwechsel zum Konzept des Trompeters. Zwischen lyrisch strahlendem Kammerjazz und kraftvoll ausholenden Free-Passagen, mal impressionistisch entschleunigt, mal schillernd mit Electronica jonglierend, sind seine Quartette von der eigenen Band „Die Verwandlung“ bis zum Spiel mit Meister-Schlagzeuger Trilok Gurtu großartige Experimentierkammern. Nun gestaltet er erstmals ein Solo-Programm: Frederik Kösters schillernde Klangwelt ganz pur, gewürzt mit Elektronik und Gedichtvertonungen.

Tobias_Hoffmann_p

Vertrauen Sie diesem virtuosen Alleskönner, und zwar blind. Was immer der Gitarrist Tobias Hoffmann auch in sich selbst an Klängen und Themen, an Genres, Stilrichtungen und Referenzen entdecken wird, es wird definitiv ein besonderes Feuerwerk. Was auf den ersten Blick oft so freundlich, entspannt und „zärtlich durcheinander“ („tenderly messed up“) daherkommt, ist unter den äußeren Zellschichten nicht weniger als die Wiedergeburt des Vertrauten aus Jazz, Blues, Pop, Surf oder Noise allein durch die Saitenführung eines Künstlers, der wenn nicht zu allem, dann doch zu nahezu allem fähig ist. Nichts daran ist beliebig, vielmehr Ausdruck von Respekt, Zuneigung und Neugier auf die weite Welt der Harmonien.

Veronika_Morscher_p

Ihr Solo-Programm „Solitary Bird“ ist für die Singer-Songwriterin aus Österreich eine Herzensangelegenheit. Wobei „Solo-Projekt“ eigentlich die falsche Bezeichnung dafür sei, sagt sie, reagiere sie doch immer auch auf die vielen Menschen, denen sie begegnet und für die sie einen Raum und eine Stimme findet. Sich selbst am Klavier begleitend, verdichtet sie ihre Begegnungen, Gedanken und Ideen mit ihrer Stimme zu charaktervollen Erzählungen und Geschichten, übersetzt in intime Arrangements – faszinierende Weltaneignung und unverstellte (Selbst-)Erkenntnis.

Ihr Solo-Programm „Solitary Bird“ ist für die Singer-Songwriterin aus Österreich eine Herzensangelegenheit. Wobei „Solo-Projekt“ eigentlich die falsche Bezeichnung dafür sei, sagt sie, reagiere sie doch immer auch auf die vielen Menschen, denen sie begegnet und für die sie einen Raum und eine Stimme findet. Sich selbst am Klavier begleitend, verdichtet sie ihre Begegnungen, Gedanken und Ideen mit ihrer Stimme zu charaktervollen Erzählungen und Geschichten, übersetzt in intime Arrangements – faszinierende Weltaneignung und unverstellte (Selbst-)Erkenntnis.

Dieter_Manderscheid_p

Immer schon hatte die solistische Arbeit einen besonderen Stellenwert im Schaffen des Bassisten Dieter Manderscheid. Im Solo projizieren sich Impulse, Fundstücke, Erfahrungen aus früheren Begegnungen wie auf einer musikalischen Leinwand. Vergangenes verbindet sich mit der neuen Einsamkeit auf der Bühne, soziale Nähe fließt als Erinnerung in die sterile Jetzt-Zeit ein. Für sein aktuelles Soloprogramm verwebt Manderscheid Reminiszenzen im Gestus von Morton Feldman, subtile Klangforschung mit mitunter heftigen Ausbrüchen als Ausdruck des Unmuts über den aktuellen Zustand unserer „Sad and beautiful world“. Jeder Ton bekommt Zeit und Platz zur Entfaltung, altes Liedgut kann auch dabei sein...

Immer schon hatte die solistische Arbeit einen besonderen Stellenwert im Schaffen des Bassisten Dieter Manderscheid. Im Solo projizieren sich Impulse, Fundstücke, Erfahrungen aus früheren Begegnungen wie auf einer musikalischen Leinwand. Vergangenes verbindet sich mit der neuen Einsamkeit auf der Bühne, soziale Nähe fließt als Erinnerung in die sterile Jetzt-Zeit ein. Für sein aktuelles Soloprogramm verwebt Manderscheid Reminiszenzen im Gestus von Morton Feldman, subtile Klangforschung mit mitunter heftigen Ausbrüchen als Ausdruck des Unmuts über den aktuellen Zustand unserer „Sad and beautiful world“. Jeder Ton bekommt Zeit und Platz zur Entfaltung, altes Liedgut kann auch dabei sein...

Jonas_Burgwinkel_p

Kann ein Schlagzeug singen? Jonas Burgwinkel ist ein virtuoser Filigran-Rhythmiker, der seine Fertigkeiten immer neu variiert. Man will gar nicht wegschauen und erst recht nicht weghören, wenn er mit getupften Beckenklängen, Sticks, Besen, Paukenschlägeln, Bambus Rods und Brushes operiert, mitunter eine Trommel mit der Hand schlägt, das Hi-Hat mit Gegenständen „abtönt“ oder wundersame Gerätschaften an Toms und Snare Drum bearbeitet. Seinen Solo-Auftritt gestaltet er völlig pur, ohne elektrisches oder anderes technisches Beiwerk: Improvisationskünste eines tatsächlich oft melodisch klingenden Geschichtenerzählers.

Kann ein Schlagzeug singen? Jonas Burgwinkel ist ein virtuoser Filigran-Rhythmiker, der seine Fertigkeiten immer neu variiert. Man will gar nicht wegschauen und erst recht nicht weghören, wenn er mit getupften Beckenklängen, Sticks, Besen, Paukenschlägeln, Bambus Rods und Brushes operiert, mitunter eine Trommel mit der Hand schlägt, das Hi-Hat mit Gegenständen „abtönt“ oder wundersame Gerätschaften an Toms und Snare Drum bearbeitet. Seinen Solo-Auftritt gestaltet er völlig pur, ohne elektrisches oder anderes technisches Beiwerk: Improvisationskünste eines tatsächlich oft melodisch klingenden Geschichtenerzählers.

Pierre_Laurent_Aimard_p

Eine Kritik feierte Pierre-Laurent Aimard einmal als den Pianisten des Lichts und der Farben: „Er macht alles, was er spielt, klar und lebendig.“ Womit alles gesagt und doch längst nichts festgeschrieben ist. Aimard ist eine der Schlüsselfiguren der zeitgenössischen Musik, herausragender Interpret von Klavierwerken aller Epochen, feingeistiger Individualist, kommunikationsfreudiger Dirigent und inspirierender Festivalleiter. Selten erklang Stockhausens Klavierwerk unterhaltsamer als bei ihm, vielleicht nie wieder wird man den „Catalogue d’oiseaux“ klangsinnlicher, ja paradiesischer hören als beim Messiaen-Schüler Aimard. Was er zum KLAENG-Programm beisteuert? Landschaften aus Tönen, klangliche Feldforschung, womöglich Einzigartiges.

Eine Kritik feierte Pierre-Laurent Aimard einmal als den Pianisten des Lichts und der Farben: „Er macht alles, was er spielt, klar und lebendig.“ Womit alles gesagt und doch längst nichts festgeschrieben ist. Aimard ist eine der Schlüsselfiguren der zeitgenössischen Musik, herausragender Interpret von Klavierwerken aller Epochen, feingeistiger Individualist, kommunikationsfreudiger Dirigent und inspirierender Festivalleiter. Selten erklang Stockhausens Klavierwerk unterhaltsamer als bei ihm, vielleicht nie wieder wird man den „Catalogue d’oiseaux“ klangsinnlicher, ja paradiesischer hören als beim Messiaen-Schüler Aimard. Was er zum KLAENG-Programm beisteuert? Landschaften aus Tönen, klangliche Feldforschung, womöglich Einzigartiges.

Pablo_Held_p

Fraglos wird es eine weitere Geburtsstunde für innovative Musik, geschaffen aus dem Moment. Ob lyrisch oder kraftvoll, tonal oder frei: Der Improvisationskunst Pablo Helds zu folgen, ist ein Erlebnis, das niemanden unberührt lässt. Solo ist er eher selten zu hören, doch ab und zu setzt er sich allein an den Flügel und wird zum fabulierfreudig forschenden Geschichtenerzähler. Dann taucht er nur scheinbar selbstvergessen in seine inneren Traumbilder ein, amalgamiert seine eigenen Kompositionen mit Lieblingsstücken aus verschiedenen Musikrichtungen, vereint die Expressivität des Jazz mit der Klangkultur der europäischen Klassik.

Kathrin_Pechloff_p

Dorothy Ashby führt die Harfe in den Modern Jazz ein, Alice Coltrane nutzte sie für ihre spirituellen Klangteppiche, und doch blieb dieses märchenhafte Saiteninstrument bis heute eine Rarität im Jazz. So ist der Titel der aktuellen CD von Kathrin Pechlof (im Trio mit Christian Weidner und Robert Landfermann) programmatisch: „Toward the Unknown“, dem Unbekannten entgegen. Die Harfenistin, Improvisatorin und Komponistin Kathrin Pechlof studierte Jazz-Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz bei Joachim Ullrich und Frank Gratkowski, so mutig wie kreativ, so fragil wie anmutig, so kraftvoll wie ausdrucksstark bezieht sie den Klang ihrer Harfe in den zeitgenössischen Improvisationskontext ein. In ihrem Soloprogramm erforscht sie die Klangmöglichkeiten bis ins leiseste Detail und in die ungewöhnlichsten Farben.

Dorothy Ashby führt die Harfe in den Modern Jazz ein, Alice Coltrane nutzte sie für ihre spirituellen Klangteppiche, und doch blieb dieses märchenhafte Saiteninstrument bis heute eine Rarität im Jazz. So ist der Titel der aktuellen CD von Kathrin Pechlof (im Trio mit Christian Weidner und Robert Landfermann) programmatisch: „Toward the Unknown“, dem Unbekannten entgegen. Die Harfenistin, Improvisatorin und Komponistin Kathrin Pechlof studierte Jazz-Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz bei Joachim Ullrich und Frank Gratkowski, so mutig wie kreativ, so fragil wie anmutig, so kraftvoll wie ausdrucksstark bezieht sie den Klang ihrer Harfe in den zeitgenössischen Improvisationskontext ein. In ihrem Soloprogramm erforscht sie die Klangmöglichkeiten bis ins leiseste Detail und in die ungewöhnlichsten Farben.

Laura_Robles_p

„Sie schlägt den Beat in die ungeschminkte, die wilde Sinnlichkeit“, begeisterte sich die Süddeutsche Zeitung. „Laura Robles schlägt mit der Kraft der Erde.“ Das Lob mag sich vor allem auf die atemberaubende Virtuosität beziehen, mit der die Perkussionistin die Cajón schlägt, jene äußerlich unscheinbare Kistentrommel, die unter dem Einfluss von Westafrika-stämmigen Sklaven in der Folklore zum Einsatz kam, aber auch in Klassik, Pop, Flamenco (Paco de Lucia) und im Jazz immer populärer wird. Neben der Cajón bedient Laura Robles Batá-Trommel und Congas, aber auch einen ungemein flinken E-Bass. Auf der stetigen Suche nach Horizonterweiterungen zog sie 2012 nach Berlin: eine Weltmusikerin mit magischer Energie und zirzensischer Könnerschaft, una cajonera en Alemania.

„Sie schlägt den Beat in die ungeschminkte, die wilde Sinnlichkeit“, begeisterte sich die Süddeutsche Zeitung. „Laura Robles schlägt mit der Kraft der Erde.“ Das Lob mag sich vor allem auf die atemberaubende Virtuosität beziehen, mit der die Perkussionistin die Cajón schlägt, jene äußerlich unscheinbare Kistentrommel, die unter dem Einfluss von Westafrika-stämmigen Sklaven in der Folklore zum Einsatz kam, aber auch in Klassik, Pop, Flamenco (Paco de Lucia) und im Jazz immer populärer wird. Neben der Cajón bedient Laura Robles Batá-Trommel und Congas, aber auch einen ungemein flinken E-Bass. Auf der stetigen Suche nach Horizonterweiterungen zog sie 2012 nach Berlin: eine Weltmusikerin mit magischer Energie und zirzensischer Könnerschaft, una cajonera en Alemania.

Kristina_Shamgunova_p

Nichts sagt sich leichter als das: Musik spielen, die beim Hören zum Träumen einlädt. Dabei dürfte nichts gefährlicher sein als solch ein „anmaßender“ Vorsatz, vor allem wenn man dabei nicht in die Beliebigkeit trivialer Fahrstuhlmusik abstürzen will. Bei Kristina Shamgunova ist diese Gefahr in keiner Sekunde gegeben. Ihr komplexer Sound, der die Altsaxofonistin aus Mannheim eigentlich zu einem „Superstar“ im Jazz machen könnte (wenn es denn so etwas wirklich gäbe), ist verführerisch, immer verbindlich und authentisch, sowohl in ihrem Quartett als auch im Duo mit Schlagzeuger Jonas Kaltenbach. Für das KLAENG Festival hat sie nun ein neues Solo-Programm geschrieben und erzählt mit all ihren Sinnen. So, als folge sie einem Gefühl ganz tief innen drin, einer Erinnerung aus einem Traum, dem Hauch einer Idee in weiter Ferne.

KLAENG 2020 – The Solo Edition

Vielen Dank an alle Musiker*innen, WDR 3, Stadtgarten, unsere Förderer und das ganze Team – ihr habt dieses Projekt mit so viel Engagement und Herzblut möglich gemacht...