KLAENG_Header_2021

Freitag, 19.11.
20:00

Theresia Philipp
“Ain’t I”

21:00

Ablaye Cissoko

22:00

Octurn + special guest Joris Roelofs

Samstag, 20.11.
20:00

Marilyn Mazur
Quartett feat.
Norma Winstone

21:00

Theresia Philipp
meets Jim Black
& Simon Jermyn

22:00

Salomea

Sonntag, 21.11.
18:00

Sternal Solo

19:00

Cansu Tanrıkulu
feat. Greg Cohen
& Tobias Delius

20:00

Marc Copland
Trio

KLAENG_content_p_Theresia-Philipp

KLAENGresidency 2021: Das neue Festival-Format debütiert mit der Kölner Ausnahme-Instrumentalistin und Komponistin Theresia Philipp als erste „Artist in Residence“.

Die vielfach ausgezeichnete Klangforscherin stellt ihre einzigartigen musikalischen Visionen einer gesellschaftsrelevanten, sowie genreübergreifenden, bislang nie gehörten Klangkunst vor.

Im Rahmen des Festivals präsentiert Theresia ein neues Trio als KLAENGresidency-Projekt und feiert außerdem mit ihrer Band „Ain’t I ?”  Weltpremiere!

Freitag, 19.11.
20:00

Theresia Philipp
“Ain’t I”

Mit »Ain’t I ?« bezieht Theresia Philipp musikalisch und politisch Stellung: »Als Musikerin reflektiere ich ständig meine Arbeit und ihre gesellschaftliche Bedeutung«, sagt sie und sendet eine klare Botschaft. »Ain’t I ?« stellt sich dem globalen Thema der geschlechts-abhängigen Diskriminierung. Ihr Ensemble spiegelt die soziale Diversität, zu Gehör kommen Reden von Sojouner Truth (»Ain’t I a woman?«) und Malala Yousafzai (vor dem UN-Kongress) sowie Zitate von Trin Thi Minh Ha. Im Rahmen ihrer KLAENGresidency hat das Projekt auf dem Festival Weltpremiere.

Theresia Philipp – Altsaxofon, Klarinette
Defne Şahin – Gesang
Shannon Barnett – Posaune, Gesang
Robert Lucaciu – Kontrabass
Rajiv Jaraweera – Schlagzeug

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Ablaye_Cissoko

Freitag, 19.11.
21:00

Ablaye Cissoko

Kora-Spieler und Sänger Ablaye Cissoko repräsentiert die neue Musiker-Generation aus dem Senegal. Weltoffen verknüpft er seine westafrikanischen Mandinka-Wurzeln mit Einflüssen aus Klassik, Jazz und anderen Strömungen. Sein Album »African Jazz Roots« (2012) mit Simon Goubert ist ein Meilenstein des zeitgenössischen Jazz, nicht weniger mitreißend offenbart seine Zusammenarbeit mit Trompeter Volker Goetze die weltmusikalische Weite und Schönheit von Cissokos musikalischem Kosmos.

Ablaye Cissoko – Kora, Gesang

Freitag, 19.11.
22:00

Octurn + special guest
Joris Roelofs

Kaum ein anderes Jazz-Ensemble lässt sich so schwer fassen wie OCTURN aus Brüssel. Ständig wechselt Bo van der Werf das kompositorische und instrumentale Konzept, ohne dabei je seinen persönlichen Ansatz für Komposition und Gruppenimprovisation aus den Augen zu verlieren. Alles ist im steten Fluss, formt klangliche
Welten aus dem Neuen und noch Unbekannten – nun in der spannenden Begegnung mit dem Niederländer Joris Roelofs, der ausschließlich an der Bassklarinette zu hören ist.

Bo van der Werf – Baritonsaxofon, Klarinette
Joris Roelofs – Bassklarinette
Jozef Dumoulin – Keyboards
Fabian Fiorini – Klavier
Dré Pallemaerts – Schlagzeug 

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MM_Norma

Samstag, 20.11.
20:00

Marilyn Mazur special 4
feat. Norma Winstone

Einblicke in die abenteuerlichen Welten der Marilyn Mazur: Zusammen mit ihren »Speziellen Vier«, langjährigen Freund*innen und Weggefährt*innen, entführt sie in ihre Musikräume, reich möbliert mit vielfältigen Rhythmen, farbenprächtigen Stimmungen und kraftvoll-schönen, tiefgründigen Melodien. Wie schon während einer Tour im Jahr 2018 zieht auch dieses Mal die britische Grand Lady Norma Winstone ein und bereichert Marilyn Mazurs lyrisches Gruppenkonzept mit ihrer Vokalkunst.

Marilyn Mazur – Percussion & Schlagzeug
Norma Winstone – Gesang
Makiko Hirabayashi – Klavier
Jakob Buchanan – Flügelhorn
Klavs Hovman – Bass

Samstag, 20.11.
21:00

Theresia Philipp meets
Jim Black & Simon Jermyn

Für Theresia Philipp scheint es in punkto Stilistik keine Grenzen zu geben. Ob mit ihren eigenen Bands oder als Gast zahlreicher Ensembles: Mühelos entwickelt sie den Kosmos ihrer Klangkunst, groovt ebenso seelenvoll wie sie schwerelos treibend mal intime, mal avantgardistisch zupackende Traumgebilde erschafft. »Ich suche immer nach einem Weg zum freien Erzählen«, sagt sie. Nun bringt sie mit Bassist Simon Jermyn und Schlagzeuger Jim Black ein komplett neues Trio als KLAENGresidency-Projekt auf die Bühne.

Theresia Philipp – Altsaxofon
Simon Jermyn – Bass
Jim Black – Schlagzeug

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Salomea

Samstag, 20.11.
22:00

Salomea

Welch verführerisches Bad in Klängen! Staunend durchwandert man mit Rebekka Salomea Ziegler und ihrer Band Salomea das komplexe Labyrinth ihres zweiten Albums »Bathing in Flower«. Nur zu gern folgt man ihrem raffiniert gefächerten und geschichteten Gesang, hört Vertrautes und Ungehörtes, streift Beats, Fusion, HipHop, Trance und eine Prise Singer-Songwriter-Pop, um am Ende festzustellen: Salomea ist mit nichts wirklich zu beschreiben und erst recht nicht mit etwas vergleichbar.

Rebekka Salomea Ziegler – Gesang
Yannis Anft – Keyboards
Oliver Lutz – Bass
Leif Berger – Schlagzeug

Sonntag, 21.11.
18:00

Sternal Solo

Laut eigener Aussage ist Pianist Sebastian Sternal ja eher ein Gruppenmensch. Was seine diversen Bands und Ensembles vom dynamischen Trio mit Larry Grenadier und Jonas Burgwinkel bis zur üppigen Jazz- und Klassik-Klangwelt seiner »Sternal Symphonic Society« nachdrücklich beweisen. Nun aber geht der vielfach mit Preisen bedachte Pianist und Komponist noch einen Schritt weiter und ist im allerkleinsten Format zu erleben: Sebastian Sternal solo, endlich!

Sebastian Sternal – Klavier

Sebastian_Sternal
Cansu

Sonntag, 21.11.
19:00

Cansu Tanrıkulu feat.
Greg Cohen & Tobias Delius

Mit jedem Ensemble erfindet sich Cansu Tanrıkulu neu. Die in Ankara geborene Sängerin ist eine eloquente, risikofreudige Performerin und als basisdemokratische Künstlerin offen für alle klanglichen Farben und Ausprägungen zwischen Jazz und Avantgarde. Seit 2018 spielt sie im Trio mit Tobias Delius und Greg Cohen, mit denen sie durch die abenteuerlichen Klangwelten ihrer ganz eigenen Melodik und Emotionalität driftet. »Spooky moods«, lobte John Zorn. »Telepathic communication.«

Cansu Tanrıkulu – Gesang
Tobias Delius – Tenorsaxofon, Klarinette
Greg Cohen – Kontrabass

Sonntag, 21.11.
20:00

Marc Copland Trio

Seit fast schon 50 Jahren beweist Pianist und Komponist Marc Copland sein magisches Gespür für prägnante Harmonien und lyrische Melodien. Vor allem in seinen Trios erstrahlt die ganze Schönheit seines Spiels, das Reinhard Köchl jubeln ließ: »Der wandlungsfähigste, spannendste Jazzpianist der Gegenwart, trotz eines Keith Jarrett, trotz eines Brad Mehldau, trotz eines Herbie Hancock!«

Marc Copland – Klavier
Drew Gress – Kontrabass
Jonas Burgwinkel – Schlagzeug

Marc_Copland

Festival-Tickets im Vorverkauf

Freitag, 19.11. (25€/12€)

Samstag, 20.11.   (25€/12€)

Sonntag, 21.11. (25€/12€)
Restkarten an der Abendkasse ab 17:00 Uhr